Die Kreuzzüge

Die beiden letzten TvF-Abende des Sommersemesters in Linz und Salzburg endeten mit einem Paukenschlag: Josef Bordat live über „Kreuzzüge – Christen zwischen Toleranz und Gewalt“ lockte viele Interessierte in die Publikumsplätze. Obwohl dieses dunkle Kapitel der Kirchengeschichte bereits viele Jahrhunderte her ist, sorgt es nach wie vor für Diskussionsstoff. Josef Bordat gab uns einen kompakten, aber umfangreichen Blick auf die Umstände, die damals zu den Kreuzzügen führten und beleuchtete ohne Scheu auch deren Konsequenzen.

Um mehr über den Unterschied/Zusammenhang zwischen Christentum und Christenheit, Mut und Demut, Kreuzzüge damals und heute, gerechte Kriege und ungerechte Kampagnen, über Puzzles und Heilige zu erfahren, einfach oben auf den Link klicken und den gesamten Vortrag inkl. Fragen und „Stamperl“ anhören! :)

Herzlichen Dank an Josef Bordat und seine Gattin, die extra von Berlin gereist sind: Es waren zwei wirklich tolle und spannende Abende!

Übrigens, die nächste hl. Messe mit Pater Thomas LC findet am Freitag, den 5. Juli 2013 um 18 Uhr in der Martinskirche oberhalb von Linz (Schlossberg) statt. Es ist die letzte hl. Messe vor der Sommerpause – danach geht es im Herbst wieder weiter. Nimm eine Freundin / einen Freund mit und komm vorbei! Nach der Hl. Messe werden wir es wieder in einem Linzer Lokal gemütlichen lassen! Bis bald :)

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6 Gedanken zu “Die Kreuzzüge

  1. Sehr geehrter Herr Bordat, vielen Dank für Ihren Vortrag. Was mir auffällt, ist, dass Sie Herrn Karlheinz Deschner nicht erwähnen, ist das Absichtlich, oder Zufall. Sie wissen natürlich, dass sich die Katholische Kirche immer auf die gerade herrschende Klasse einlässt. Deutlich war es meiner Meinung nach, bei Mussolini, Franco, Hitler und Pavelic`. Papst Pius XI und XII arbeitete intensiv mit den Faschisten zusammen. Es ist Abscheulich, wie sich diese Päpste verhalten haben! Papst Pius XII schrieb Hitler, ich beglückwünsche Sie, dass Sie in der Jundenfrage gut voran kommen. Die Vernichtung des Bolschewismus wird ausdrücklich gewilligt und unterstützt. Bei den anderen Faschisten, war die Zusammenarbeit ähnlich brutal. Warum sehen Sie nicht die Ausweitung des katholischen Machtbereiches in all Ihren Handlungen, was möchten Sie den Menschen Verschweigen.

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  2. Sehr geehrter Herr Oetinger,
    vielen Dank für Ihren Kommentar.

    Es ist Absicht, dass ich mich nicht auf Deschner beziehe, denn ich beschränke mich bei der Analyse der Sekundärliteratur auf die anerkannte Geschichtswissenschaft. Dazu gehört in Sachen Kirchengeschichte etwa Arnold Angenendt, den ich auch Ihnen sehr empfehlen kann (zur ersten Orientierung: http://jobo72.wordpress.com/2013/01/24/kirchengeschichte-neuester-stand/). Deschner gehört nach herrschender Meinung eher nicht dazu, insbesondere, weil er die Quellen thesenorientiert auswertet – das heißt: Er sucht sich raus, was passt und den Rest „übersieht“ er. Das ist unwissenschaftlich.

    Auch, was Pius XII. angeht, kann ich Arnold Angenendt empfehlen. Es setzt aber auch bei anderen Historikern ein Umdenken in der Beurteilung dieses Papstes ein (vgl. http://jobo72.wordpress.com/2013/04/04/doch-nicht-hitlers-papst/). Mein Tipp: Verlassen Sie sich bei der Bewertung historischer Sachfragen auf die Geschichtswissenschaft, nicht auf die fiktive Literatur. Diese könnte verzerrte und tendenziöse Darstellungen enthalten (vgl. http://jobo72.wordpress.com/2011/02/20/vom-schweigen-und-verschweigen/).

    Herzliche Grüße,
    Ihr
    Josef Bordat

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