Zu Fuß nach Jerusalem

Unser Leben ist eine Pilgerreise. Pilgern heißt neu werden, an Liebe und Geduld wachsen – jedoch und gerade durch den Weg mit seinen Mühen. Der Pilger wird nicht am Pilgerort heilig, sondern durch das Pilgern selbst.

Am 30. September hatten wir in Linz den Theologie vom Fass Semesterauftakt mit P. Johannes Maria Schwarz. Thema war seine Fußreise nach Jerusalem, immerhin 14.000 km! Es war ein interessanter Vortrag, locker und spirituell zugleich. Hier einige Ausschnitte:

Heiligkeit besteht darin, das Seine zu tun, dort wo man von Gott hingestellt wird, also sich in Liebe und Geduld üben (mit seinen Nächsten leben).

Gibt es eine Grenze der Geduld? Die Antwort darauf ist der Kreuzweg: nur Jesus war fähig, diesen Leidensweg (angespuckt, geschlagen, gedemütigt…) in voller Geduld und Liebe zu gehen, wir Menschen niemals. Er hatte nur den Blick der Liebe für alle Menschen. Geduld gibt der Liebe Raum!

P. Johannes hatte einige sehr prägende Begegnungen. “Wenn die extremen Mühen der Umwege auf den Weg nach Jerusalem nur deshalb waren, um diesem einen Menschen zu begegnen, war es das wert!” Das kann man wohl auch auf unser Leben übertragen. Meist sieht man erst im Nachhinein, auch nach Monaten oder Jahren, warum es manchmal solche Umwege gab.

Verlieren wir nie das Ziel aus den Augen! Unser wirkliches Ziel ist nicht horizontal, sondern vertikal: gerade hinauf in den Himmel.

Bilder seiner Reise nach Jerusalem sind auf dem Blog von P. Johannes zu finden: www.4kmh.com. Hier der ganze Vortrag mit Fragen und Abschluß (also die vollen „zwei Halben und ein Stamperl“) zum Nachhören:

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