Blind und doch sehend. Marco Blumenreich begeistert in Wien.

Marco Blumenreich ist einfach nur beeindruckend. Er ist es aber nicht nur deswegen, weil er trotz seiner Blindheit Fahrrad fahren und Farben fühlen kann, als Psychotherapeut in freier Praxis arbeitet und mehrere Computer Programmiersprachen kennt. Was am beeindruckendsten ist seine Einstellung. Er war „einer Anreihe von unglaublichen Gewalterfahrungen“ seiner Adoptiveltern ausgesetzt, mit 16 ausgestoßen, lebte 3 Jahre auf der Straße, hat die unglaublichsten Schicksalsschläge und ist nicht im geringsten bitter. Im Gegenteil, er strahlt Versöhnung, Frieden und Freude aus und schöpft aus einer intensiven Christusbeziehung. Sogar die schwierigsten Momente seines Lebens betrachtet er als Geschenk. Und überhaupt. Es fällt sehr schnell auf, dass die Dankbarkeit eine Herzenshaltung ist, die Marco durch und durch prägt. Er hätte seine sehr wohlhabende Eltern beim Jugendamt verklagen können und wurde öfters dazu geraten, tat es aber nicht, denn, „Ich wollte mein Leben nicht zerstören. Ich blieb lieber auf der Straße. Damals hätte ich etwas anderes brauchen können, heute würde ich diese Jahre nicht vermissen wollen.“ Ein „unglaublicher Satz in mir“ änderte alles. Dieser Satz lautete „das ist das Beste, das ich für dich habe“. Es war ein Satz, der er zu Beginn nicht verstand aber nach und nach alles veränderte. Ein Impuls, den es sich mehr als lohnt, nachzuhören. Es war ein unvergesslicher Abend, danke Marco!

Hier der Impuls zum Nachhören:

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