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Über P. Thomas Gögele LC

Kath. Ordenspriester. Asten. Linz. Gottsucher. Brückenbauer. Unkonventionell. Alpha. Jesus. Zu viel Käse, zu wenig Sport.

Warum glauben?

Bischof Stefan Oster sprach in Linz über Glaube und Kirche

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Bischof Stefan mit einem Teil des langjährigen Teams von TvFass in Linz

Das Kaufmann’s Café im Linzer Stadtbräu Josef war bis auf den letzten Platz gefüllt. Kein Wunder, denn nicht oft spricht bei Theologie vom Fass – einem jungen Format über Glaube und Kirche mit Gespräch und Diskussion – gleich ein Bischof, noch dazu so ein junger und in so erfrischender Weise!

Nach der gewohnt kurzen Einführung durch Gerhard Augeneder vom Linzer Theologie vom Fass Team ging es gleich zur ersten „Halben“, nämlich dem Vortrag zum Thema „Was heißt Glaube – und braucht es dazu eigentlich Kirche?“.

Witzig, praktisch und tiefsinnig brachte es Bischof Stefan auf den Punkt – nämlich dass es gerade bei diesem Thema um Beziehung geht. Er begann beim Was des Glaubens, hangelte sich gekonnt zum Wem, und von dort zum Wie:

„Wir glauben, Gott ist Person, jemand, zu man ‚du‘ sagen kann. Kann ich glauben, dass die ganze Schöpfung gewissermaßen eine Art Wohnung Gottes ist, in der sich ausdrückt? In der Schönheit und Majestät der Schöpfung drückt sich eine Person für uns aus!“

Schließlich gibt es keinen Jesus ohne Kirche – die ist nämlich die Familie Gottes. Das Kostbarste, das Jesus uns geschenkt hat, ist das Wort „Vater“, so der Bischof zum Abschluss seiner Worte, welche in die zweite „Halbe“ – nämlich eine Zeit für Fragen – überleitete.

Nach diesem interessanten Austausch gab es noch viele herzliche Begegnungen mit den Besuchern des Cafés. Danke, Herr Bischof, für ihre klaren und motivierenden Worte!

Hier kannst du die gesamte Aufnahme (inkl. Fragen) anhören. Weitere tolle Aufnahmen findest du in unserer Mediathek bzw. im Podcast!

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Esoterik auf dem Prüfstand

Zum Herrn hin oder von Ihm weg?

Diakon Marcus Riccabona über Esoterik und die Unterscheidung der Geister

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Esoterik ist ein allgegenwärtiges, oft emotional besetztes und schwer zu fassendes Thema. Doch Marcus Riccabona, Diakon und Leiter der Pressereferats der Diözese St. Pölten, findet bei Theologie vom Fass im Josef am 3. Mai 2017 in Linz klare Worte – nicht zuletzt deswegen, weil er selbst früher „Esoterik-Guru“ war. Es war definitiv einer der spannendsten Theologie vom Fass Abende in Oberösterreich!

Wissen, was Glauben bedeutet

„Relativismus und Subjektivismus sind der Nährboden für die Esoterik“, erklärt Markus Riccabona. Esoterik vermischt: „Man nimmt von überall etwas, von den Weltreligionen, Naturwissenschaften, und bastelt damit seine eigene Wahrheit.“ Es ist ein Synkretismus;
für den einzelnen ist es oft schwer festzustellen, was vom breiten Angebot überhaupt Esoterik ist, und was nicht.
„Sobald aber Aussagen verabsolutiert und mit ihnen Heilsversprechen verknüpft werden, ist Feuer am Dach!“
Esoterik suggeriert und verspricht: man darf an der „geheimen Lehre“ teilhaben, weil man besonders ist: „Wer sich selbst erkennt, lernt und meditiert, kann aufsteigen, sich mit dem Göttlichen verbinden, schließlich selber sein wie Gott.“ Es gibt einen „einfachen Weg“ nach oben, eine Art Abkürzung – aber man muss ihn selber finden und gehen. Esoterik verlangt Leistung: „Du musst…!“ Sie führt schlussendlich in die Isolation und Einsamkeit: „Ich. Ich. Ich!“ Nicht zu vergessen, dass der ganze Spaß Geld kostet – unter Umständen nicht wenig, wie der Diakon aus schmerzlicher Erfahrung berichtet.

Weg vom Herrn?

Esoterik führt also insgesamt weg vom Herrn, weg von einem persönlichen Gott, der seinen Sohn sandte, damit wir Menschen neuerlich Freundschaft mit ihm haben können. Darum ist auch die Esoterik mit der christlichen Weltanschauung unvereinbar. Christsein führt hin zum Herrn, zum Du, zur Beziehung. Es geht um die Erlösung, die ein Geschenk Gottes, eine Gnade, ein Liebesakt Gottes ist.

Hier der gesamte Vortrag mit Fragerunde zum Nachhören. Wer lieber nachlesen will, kann sich das erwähnte Skriptum downloaden.

Weiterführende Links:

Homepage der Diözese St. Pölten
Homepage der Stiftspfarre Heiligenkreuz

Lebenswende statt Lebensende

„Wesentlich ist die Beziehung mit Gott. Taufe und Mitgliedschaft in der Kirche allein reichen nicht. Es braucht eine Entscheidung für ihn!“

Franz Wimberger

Strahlendes Lächeln, leicht gebückte Haltung und markanter oberösterreichischer Dialekt: Franz Wimberger, erfolgreicher Unternehmer, sprach bei „Theologie vom Fass“ im vollen „Kaufmann’s“ des  „Josef – das Stadtbräu“ in Linz über seine Lebenswende.

Ein Lebenszeugnis, nicht aus dem enthusiastischen Amerika, nicht aus dem bedrängten Nahen Osten oder dem notleidenden Afrika. Nein, ganz aus der Nähe. Von einem Mann, dessen größte Bedrängnis eine Folge seines Erfolges war.

„Drei falschen Göttern habe ich gedient: Macht, Geld und Sex“, bekennt Franz Wimberger ganz offenherzig. Und drei mutige Entscheidungen, bestärkt durch das Lebenszeugnis eines Dritten, brachten die Wende:

  1. Ob wir Jesus Christus als Erlöser in unser Herz aufnehmen wollen? Ja.
  2. Ob wir uns alle Verletzungen der vergangenen Jahre verzeihen können? Ja.
  3. Ob wir glauben, dass Gott uns heilen kann? Ja.

Nein, sein Leben hat sich nicht von heute auf morgen um 180 Grad geändert. Ja, es war und ist ein Weg. Ja, er strahlt innere Ruhe, Zufriedenheit und Begeisterung aus. Nein, er hat keine Scheu, vor vielen Menschen seine Fehler zuzugeben. Ja, er benennt klar Jesus Christus als den Retter in seiner Not. Ja, man kann erfolgreich und christlich sein. Nein, man ist nicht gefeit vor neuen Irrtümern und Versuchungen. Ja, es bedarf einer Konsequenz. Ja, Gebet hilft. Ja, man würde sich ihn wieder anhören. Denn ja, er ist ein Zeuge für das Wirken Christi.

Hier der volle Vortrag in Linz zum Nachhören:

Blind und doch geheilt

„Spannenderweise bin ich draufgekommen, dass die Blindheit für mich ein angenehmer Zustand ist!“

Wer sagt denn so etwas? Marco Blumenreich. In Mexico geboren, in Oberösterreich aufgewachsen, in Wien wohnhaft. Blind, mit nur 0,015 Prozent Sehkraft.

„Ich bin blind und kann doch auf einer anderen Ebene sehen“, sagt Marco. „Ich kann nicht auf den ersten Blick so schnell sehen wie Sehende. Aber das längere Hinschauen ist ganz meins, das Kontemplative. Ich sehe anders und genieße das auch sehr. Es spürt sich frei und gesund an.“ Und als Schüler meinte er in einem Gespräch mit dem Religionslehrer: „Durch die Blindheit sehe ich mehr als andere. Ich sehe die Ewigkeit.“

Als Besucher von Theologie vom Fass in Linz konnte man ob des Gehörten und Gesehenen nur staunen. Marco, von Beruf Psychotherapeut, begeisterter Radfahrer (!), einst ein geschlagenes und verletztes Kind, heute ein lebensfroher und gläubiger Mann, der viel um Heilung betet, viel Heilung erfahren hat, Gott vieles hinlegt. Seine Augen können zwar nicht sehen, aber: „Gott kann dort heilen, wo wir offen sind und ihn darum bitten. Dann ändert sich Gewaltiges!“, ist er überzeugt.

Ein beeindruckendes Zeugnis! Danke, Marco! Gottes reichen Segen wünschen wir dir!

Hier der gesamte Abend zum Nachhören:

Start ins Herbstsemester

Es geht wieder los mit 2 Halben und 1 Stamperl!

Liebe Freunde von Theologie vom Fass, das Programm für Wien und Linz steht – es erwarten uns wieder spannende Vorträge, gemütliche Atmosphäre und interessante Diskussionen!

Es geht los in Linz mit P. Johannes Schwarz, der von seiner unglaublichen Pilgerreise zu Fuß nach Jerusalem (und wieder zurück) erzählt. Aber auch Wien lässt sich nicht lumpen und bringt gleich zwei „Kaliber“ an einem Abend: Gudrun Kugler u. P. Karl Wallner gemeinsam über Politik und Glauben – ein brisantes und aktuelles Thema!

Andere Neuigkeiten?

Was gibt es sonst Neues bei TvFass? In Wien hat sich ja seit Jahren die BeFree-Messe am Samstagabend im Zentrum Johannes Paul II. bewährt. Auch für Oberösterreich wollen wir nun immer den dritten Samstag im Monat für die BeFree-Messe in der Martinskirche am Linzer Schloßberg etablieren. Am 19. September (dieses erste Mal um 19 Uhr, des weiteren dann immer um 18 Uhr) geht es um das Thema „Leidenschaft und Leidensmut“. Herzliche Einladung an alle!

Weiters haben die meisten ja mitbekommen, dass im Josef ein Alpha Kurs begonnen hat. Alpha ist eine Chance, den christlichen Glauben in einer gemütlichen und offenen Atmosphäre zu erkunden. Alle Fragen sind möglich. Willkommen sind besonders auch Atheisten, Skeptiker und Suchende aus allen Richtungen und Religionen. Komm einfach vorbei und schau es dir an – immer mittwochs um 19 Uhr im Stüberl!

Hoch lebe das Paar!

Zum Schluss nützen wir die Gelegenheit, um diesen beiden herzlich zu ihrer Hochzeit zu gratulieren: Seit Jahren sind Kornelia und Michael im Team Linz aktiv. Sie haben sich eigentlich überhaupt erst bei einem TvFass Abend kennen gelernt – sicher ein gutes Zeichen. Wir danken für euer Engagement und wünschen euch von Herzen Gottes Segen für die Zukunft!

Alpha im Linzer „Josef“

Jeder hat doch irgendwie Fragen: Was mache ich hier in dieser Welt? Gibt es Gott überhaupt? Warum soviel Böses auf der Welt? Hat das Leben womöglich mehr zu bieten?

Komm und stell deine Fragen bei Alpha in Linz: Wir treffen uns ab 2. September jeden Mittwoch im „Josef“ – außer natürlich, es findet gerade Theologie vom Fass statt! :)

Ein gemütliches Abendessen unter Freunden, ein interessanter Talk und vor allem spannende Fragen erwarten dich. Sei dabei!

Um freundliche Anmeldung wird gebeten.
Event auch auf Facebook zu finden.
Du kannst auch den gesamten Flyer als PDF runterladen.

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Neues für Wien und Linz!

Information und Spannung sind wieder garantiert für das Sommersemester bei Theologie vom Fass in Wien und Linz – Achtung: es geht schon diese Woche los!

Aktualisiert wurde auch unser Google-Kalender. Um rechtzeitig per E-Mail an die Termine erinnert zu werden, abonniere unsere Newsletter!

ACHTUNG! Der Referent in Wien von 17. April muss leider krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Aber keine Sorge, denn wir haben uns für Euch eine geniale Alternative ausgedacht: das erste offizielle TfF-Pubquiz, am darauf folgenden Freitag, den 24. April.

wien tvfhintenneuTvF Flyer Linz SS2015