Archiv der Kategorie: Mediathek

Glücklicht sein!? Sorry, keine Zeit.

Weihbischof Ansgar Puff stellte sich an diesen Abend die Frage, wie man Glücklich lebe.

Voller Interesse lauschten die zahlreichen Gäste des gestrigen Theologie vom Fass im Brauhaus Sion dem spannenden Vortrag von Weihbischof Ansgar Puff: Wie kann ich heute glücklich werden in dieser von Misstrauen geprägten Welt? In der die Furcht verletzt zu werden, wenn wir uns vollkommen auf den Anderen einlassen, scheinbar wie eine unüberwindbare Mauer vor uns aufragt. Sei es in der Beziehung zu unseren Arbeitskollegen, sei es in der Beziehung zum Partner oder gar in der Beziehung mit Gott. Überall herrscht die Angst, sprichwörtlich eins vom Anderen auf die „Fresse“ zu bekommen. Doch genauso wie es unmöglich ist, sich selbst zu kitzeln, so kann ich mir das Glück nicht selbst verschaffen. Dafür braucht es einen anderen, der mich auch dann liebt, wenn es weh tut.

Und dieser Jesus, so betonte der Weihbischof, habe über diese Schmerzgrenze hinweg geliebt. Er habe den Menschen selbst dann geliebt, als dieser ihn ans Kreuz schlug. Doch selbst der Tod konnte diese Liebe nicht überwinden. Im Gegenteil, die Auferstehung Jesu zeige uns, dass Gottes Liebe in der Dimension des Kreuzes die stärkste Macht der Welt ist. Gott hat Jesus zum Herrn gemacht und er schenkt uns seinen heiligen Geist, sodass auch wir endlich frei sein und durch diese Mauer hindurch lieben können.

Die einzige Voraussetzung: Ich muss daran glauben. Damit es uns am Ende nicht wie dem japanischen Soldaten Onoda Hiro ergeht, der – eingegraben im tiefsten philippinischen Dschungel – 28 Jahre seines Lebens damit vertat, partout der Botschaft nicht glauben zu wollen, der Krieg sei seit Jahrzehnten vorbei. Jesus bietet uns das Glück an, doch es liegt an uns, ob wir daran glauben wollen oder nicht.

 

Den ganzen Vortrag findet ihr bei Soundcloud zum Nachhören.

Weitere tolle Aufnahmen findest du in unserer Mediathek bzw. im Podcast!

 

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Offenbarungen. Hirngespinste oder spricht Gott wirklich?

Ein Christ berichtet

Wer beim letztwöchigen Theologie vom Fass dabei war, bekam eine spannende Mischung aus Musik, Vortrag und Diskussion geboten. Nach einem souveränen Querflöten Intro, erzählte der Profimusiker Dirko Juchem eindrücklich, wie er sich der Esoterik abwandte und zum überzeugten Christen wurde.

Im Zentrum stand Dirkos Faszination für das Thema Privatoffenbarungen: Diese dienten keineswegs dazu, die Lehre der Kirche und Gottes Wort im Evangelium zu widerlegen, sondern sie in Ihrer Fülle auszulegen. Gerade die demütige Haltung der Marie Lataste, eines einfachen französischen Bauernmädchens ohne Schulbildung, zu der Jesus mittels Privatoffenbarungen sprach, ließen Gottes Handschrift deutlich erkennen. Diese stünde im starken Kontrast zur Selbstverherrlichung eines manchen modernen Gurus. Gott ist ein Gott der Fülle und die wunderbaren Bilder, die wir in den Aufzeichnungen Marie Latastes finden, sind der beste Beweis dafür.

Weitere tolle Aufnahmen findest du in unserer Mediathek bzw. im Podcast!

Aleppo, die Stadt die niemals Stirbt

Ein Christ berichtet

Selten bekommt man im Fernsehen so persönliche Bilder zu sehen, mit denen der Syrer George Bazarij vergangenen Dienstag Abend die Theologie vom Fass-Besucher mit auf eine Reise durch seine Heimatstadt Aleppo nahm: ein modernes Fußballstadion, bunt illuminierte Einkaufsstraßen, Kinder, die fröhlich Basketball spielten. Man hätte meinen können, es habe sich um jede beliebige mitteleuropäische Stadt handeln können.

Auf fesselnde Weise schilderte der Syrer, wie er den Ausbruch des Bürgerkriegs erlebt hatte und wie in kurzer Zeit Raketenangriffe und einfallende Rebellen die Schönheit seiner Stadt in das Inferno verwandelten, was wir so häufig im Fernsehen gesehen haben. George verlor Freunde, es gab weder Wasser noch Stromversorgung . Aber gab es auch keine Hoffnung? Nein, George zeigte, wie Studierende auch ohne Strom im Kerzenschein weiterlernten, wie er und seine Freunde Freizeit nutzen um Wasser zu besorgen, wie trotz der zahlreichen Grausamkeiten viele Menschen die Hoffnung dennoch nicht aufgeben. Und es ist diese Hoffnung, dass Aleppo einst wieder in seiner alten Schönheit erstrahlen wird.

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Kein Sex vor der Ehe

Linda Weber sprach über ihr Leben vor und während der Ehe

Am vergangenen Dienstagabend durften wir Linda Weber bei Theologie vom Fass in Köln begrüßen und mit ihr konnten wir über die Theologie des Leibes diskutieren.

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Anstatt trocken über das Thema der Theologie des Leibes zu sprechen, hat uns Linda einzelne Aspekte anhand ihrer bisherigen Erfahrungen und Beziehungen veranschaulicht. Oft hat sie sich dabei auf das Schreiben von Papst Johannes Paul II bezogen.

Zum Schluss des Vortrags gab sie uns noch vier Punkte mit auf dem Weg:

1. Sucht euch ein gutes Ziel in eurem Leben.
2. Du hast eine wunderschöne Identität und bist Abbild Gottes.
3. Das sinnvollstes, was du in deinem Leben tun kannst ist die Selbsthingabe.
4. Ein gutes Geschenk beruht auf gutem Timing.

Anschließend stellte sich Linda den offenen und direkten Fragen der Zuhörer.


Den ganzen Vortrag findet ihr bei Soundcloud zum Nachhören.

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Heilt Gott noch heute?

Marco Blumenreich sprach in Köln ganz offen über sein Blindheit

„Man soll in seinem Leben mit den Talenten und Gaben umgehen, die Gott einem gegeben hat, aber auch die Verletzungen und Wunden die man davongetragen hat, können zu Wegweisern und Gelegenheiten werden. Gott ruft immer den ganzen Menschen.“

gab uns letzten Dienstag Marco Blumenreich bei Theologie vom Fass Köln mit auf den Weg. Er selbst ist der Beweis dafür, dass ein erfülltes Leben trotz und gerade durch seine Blindheit möglich ist. In seinem spanenden Vortrag hat er uns viel aus seinem bewegten Leben erzählt. Viele interessierten sich, wie Marco seinen praktischen Alltag meistert. Über seine Leidenschaft für Ski- und Radfahren, sowie Marathon laufen berichtete er in der Fragerunde.

 

 

 

Hier kannst du einen ähnlichen Vortrag von Marco aus Wien (inkl. Fragen) anhören. Weitere tolle Aufnahmen findest du in unserer Mediathek bzw. im Podcast!

Warum glauben?

Bischof Stefan Oster sprach in Linz über Glaube und Kirche

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Bischof Stefan mit einem Teil des langjährigen Teams von TvFass in Linz

Das Kaufmann’s Café im Linzer Stadtbräu Josef war bis auf den letzten Platz gefüllt. Kein Wunder, denn nicht oft spricht bei Theologie vom Fass – einem jungen Format über Glaube und Kirche mit Gespräch und Diskussion – gleich ein Bischof, noch dazu so ein junger und in so erfrischender Weise!

Nach der gewohnt kurzen Einführung durch Gerhard Augeneder vom Linzer Theologie vom Fass Team ging es gleich zur ersten „Halben“, nämlich dem Vortrag zum Thema „Was heißt Glaube – und braucht es dazu eigentlich Kirche?“.

Witzig, praktisch und tiefsinnig brachte es Bischof Stefan auf den Punkt – nämlich dass es gerade bei diesem Thema um Beziehung geht. Er begann beim Was des Glaubens, hangelte sich gekonnt zum Wem, und von dort zum Wie:

„Wir glauben, Gott ist Person, jemand, zu man ‚du‘ sagen kann. Kann ich glauben, dass die ganze Schöpfung gewissermaßen eine Art Wohnung Gottes ist, in der sich ausdrückt? In der Schönheit und Majestät der Schöpfung drückt sich eine Person für uns aus!“

Schließlich gibt es keinen Jesus ohne Kirche – die ist nämlich die Familie Gottes. Das Kostbarste, das Jesus uns geschenkt hat, ist das Wort „Vater“, so der Bischof zum Abschluss seiner Worte, welche in die zweite „Halbe“ – nämlich eine Zeit für Fragen – überleitete.

Nach diesem interessanten Austausch gab es noch viele herzliche Begegnungen mit den Besuchern des Cafés. Danke, Herr Bischof, für ihre klaren und motivierenden Worte!

Hier kannst du die gesamte Aufnahme (inkl. Fragen) anhören. Weitere tolle Aufnahmen findest du in unserer Mediathek bzw. im Podcast!

Esoterik auf dem Prüfstand

Zum Herrn hin oder von Ihm weg?

Diakon Marcus Riccabona über Esoterik und die Unterscheidung der Geister

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Esoterik ist ein allgegenwärtiges, oft emotional besetztes und schwer zu fassendes Thema. Doch Marcus Riccabona, Diakon und Leiter der Pressereferats der Diözese St. Pölten, findet bei Theologie vom Fass im Josef am 3. Mai 2017 in Linz klare Worte – nicht zuletzt deswegen, weil er selbst früher „Esoterik-Guru“ war. Es war definitiv einer der spannendsten Theologie vom Fass Abende in Oberösterreich!

Wissen, was Glauben bedeutet

„Relativismus und Subjektivismus sind der Nährboden für die Esoterik“, erklärt Markus Riccabona. Esoterik vermischt: „Man nimmt von überall etwas, von den Weltreligionen, Naturwissenschaften, und bastelt damit seine eigene Wahrheit.“ Es ist ein Synkretismus;
für den einzelnen ist es oft schwer festzustellen, was vom breiten Angebot überhaupt Esoterik ist, und was nicht.
„Sobald aber Aussagen verabsolutiert und mit ihnen Heilsversprechen verknüpft werden, ist Feuer am Dach!“
Esoterik suggeriert und verspricht: man darf an der „geheimen Lehre“ teilhaben, weil man besonders ist: „Wer sich selbst erkennt, lernt und meditiert, kann aufsteigen, sich mit dem Göttlichen verbinden, schließlich selber sein wie Gott.“ Es gibt einen „einfachen Weg“ nach oben, eine Art Abkürzung – aber man muss ihn selber finden und gehen. Esoterik verlangt Leistung: „Du musst…!“ Sie führt schlussendlich in die Isolation und Einsamkeit: „Ich. Ich. Ich!“ Nicht zu vergessen, dass der ganze Spaß Geld kostet – unter Umständen nicht wenig, wie der Diakon aus schmerzlicher Erfahrung berichtet.

Weg vom Herrn?

Esoterik führt also insgesamt weg vom Herrn, weg von einem persönlichen Gott, der seinen Sohn sandte, damit wir Menschen neuerlich Freundschaft mit ihm haben können. Darum ist auch die Esoterik mit der christlichen Weltanschauung unvereinbar. Christsein führt hin zum Herrn, zum Du, zur Beziehung. Es geht um die Erlösung, die ein Geschenk Gottes, eine Gnade, ein Liebesakt Gottes ist.

Hier der gesamte Vortrag mit Fragerunde zum Nachhören. Wer lieber nachlesen will, kann sich das erwähnte Skriptum downloaden.

Weiterführende Links:

Homepage der Diözese St. Pölten
Homepage der Stiftspfarre Heiligenkreuz