Archiv der Kategorie: Köln

Als Christ ein internationales Unternehmen leiten – echt nicht leicht

Günter Veit, ein Weltmarktführer kommt nach Köln und spricht über sein christlich geleitetes Unternehmen

Konkurrenz und knallharter Wettbewerb auf der einen Seite, Nächstenliebe und gelebter Glaube auf der anderen Seite. Das soll bitteschön zusammengehen in einer Wirtschaft, in der die Maxime „Fressen und gefressen werden“ alles zu dominieren scheint? Aber natürlich! Diese Botschaft hat Günther Veit, selbst engagierter Christ und Chef des Weltmarktführers auf dem Gebiet Bügeltechnik, auf eindrucksvolle Weise den Gästen des gestrigen „Theologie vom Fass“ im Brauhaus Sion mit auf den Weg gegeben. Der Glaube gibt Veit Sinn, Frieden und Gelassenheit – selbst in Krisenzeiten. Er habe ihm schon einige Male geholfen, Entscheidungen zu meistern, bei denen die Existenz seines Unternehmens auf dem Spiel stand. „Für mich ist Christsein das Beste im Leben.“

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„Wenn Gott den Menschen in den Mittelpunkt gestellt hat,“ so Veit, „steht der Mensch auch bei „Veit – Pressing for Excellence“ im Mittelpunkt.“ Krisen werden per Mitarbeiterentscheid entschieden statt von Oben, in finanziellen Krisen kürzt der Chef erst mal am eigenen Gehalt. Die Folge: Die Mitarbeiter bleiben im Durchschnitt viel länger als in rein leistungsorientierten Unternehmen. „Ich bin nie alleine. Er hat gesagt, er sorgt für mich.“ Und auch wenn es durchaus nicht leicht ist, die Konkurrenz wertschätzend zu behandeln, die einem gerade noch einen Auftrag abgeluchst hat, so scheint das Konzept von Veit voll aufzugehen: „Veit – Pressing for Excellence“ ist und bleibt die Nummer Eins auf dem Weltmarkt in Sachen Bügeltechnik.

Günther Veit ist der lebende Beweis dafür, dass Glaube nicht eines von vielen Büchern im Bücherregal unseres Lebens neben Arbeit, Familie und Hobbies sein sollte. Vielmehr sollte er das Fundament sein, auf dem ein – auch wirtschaftlich – erfolgreiches Leben gründen kann.

Den ganzen Vortrag findet ihr bei Soundcloud zum Nachhören.

Weitere tolle Aufnahmen findest du in unserer Mediathek bzw. im Podcast!

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Glücklichsein!? Sorry, keine Zeit

Weihbischof Ansgar Puff stellte sich an diesen Abend die Frage, wie man Glücklich lebe.

Voller Interesse lauschten die zahlreichen Gäste des gestrigen Theologie vom Fass im Brauhaus Sion dem spannenden Vortrag von Weihbischof Ansgar Puff: Wie kann ich heute glücklich werden in dieser von Misstrauen geprägten Welt? In der die Furcht verletzt zu werden, wenn wir uns vollkommen auf den Anderen einlassen, scheinbar wie eine unüberwindbare Mauer vor uns aufragt. Sei es in der Beziehung zu unseren Arbeitskollegen, sei es in der Beziehung zum Partner oder gar in der Beziehung mit Gott. Überall herrscht die Angst, sprichwörtlich eins vom Anderen auf die „Fresse“ zu bekommen. Doch genauso wie es unmöglich ist, sich selbst zu kitzeln, so kann ich mir das Glück nicht selbst verschaffen. Dafür braucht es einen anderen, der mich auch dann liebt, wenn es weh tut.

Und dieser Jesus, so betonte der Weihbischof, habe über diese Schmerzgrenze hinweg geliebt. Er habe den Menschen selbst dann geliebt, als dieser ihn ans Kreuz schlug. Doch selbst der Tod konnte diese Liebe nicht überwinden. Im Gegenteil, die Auferstehung Jesu zeige uns, dass Gottes Liebe in der Dimension des Kreuzes die stärkste Macht der Welt ist. Gott hat Jesus zum Herrn gemacht und er schenkt uns seinen heiligen Geist, sodass auch wir endlich frei sein und durch diese Mauer hindurch lieben können.

Die einzige Voraussetzung: Ich muss daran glauben. Damit es uns am Ende nicht wie dem japanischen Soldaten Onoda Hiro ergeht, der – eingegraben im tiefsten philippinischen Dschungel – 28 Jahre seines Lebens damit vertat, partout der Botschaft nicht glauben zu wollen, der Krieg sei seit Jahrzehnten vorbei. Jesus bietet uns das Glück an, doch es liegt an uns, ob wir daran glauben wollen oder nicht.

 

Den ganzen Vortrag findet ihr bei Soundcloud zum Nachhören.

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Offenbarungen. Hirngespinste oder spricht Gott wirklich?

Ein Christ berichtet

Wer beim letztwöchigen Theologie vom Fass dabei war, bekam eine spannende Mischung aus Musik, Vortrag und Diskussion geboten. Nach einem souveränen Querflöten Intro, erzählte der Profimusiker Dirko Juchem eindrücklich, wie er sich der Esoterik abwandte und zum überzeugten Christen wurde.

Im Zentrum stand Dirkos Faszination für das Thema Privatoffenbarungen: Diese dienten keineswegs dazu, die Lehre der Kirche und Gottes Wort im Evangelium zu widerlegen, sondern sie in Ihrer Fülle auszulegen. Gerade die demütige Haltung der Marie Lataste, eines einfachen französischen Bauernmädchens ohne Schulbildung, zu der Jesus mittels Privatoffenbarungen sprach, ließen Gottes Handschrift deutlich erkennen. Diese stünde im starken Kontrast zur Selbstverherrlichung eines manchen modernen Gurus. Gott ist ein Gott der Fülle und die wunderbaren Bilder, die wir in den Aufzeichnungen Marie Latastes finden, sind der beste Beweis dafür.

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Aleppo, die Stadt die niemals Stirbt

Ein Christ berichtet

Selten bekommt man im Fernsehen so persönliche Bilder zu sehen, mit denen der Syrer George Bazarij vergangenen Dienstag Abend die Theologie vom Fass-Besucher mit auf eine Reise durch seine Heimatstadt Aleppo nahm: ein modernes Fußballstadion, bunt illuminierte Einkaufsstraßen, Kinder, die fröhlich Basketball spielten. Man hätte meinen können, es habe sich um jede beliebige mitteleuropäische Stadt handeln können.

Auf fesselnde Weise schilderte der Syrer, wie er den Ausbruch des Bürgerkriegs erlebt hatte und wie in kurzer Zeit Raketenangriffe und einfallende Rebellen die Schönheit seiner Stadt in das Inferno verwandelten, was wir so häufig im Fernsehen gesehen haben. George verlor Freunde, es gab weder Wasser noch Stromversorgung . Aber gab es auch keine Hoffnung? Nein, George zeigte, wie Studierende auch ohne Strom im Kerzenschein weiterlernten, wie er und seine Freunde Freizeit nutzen um Wasser zu besorgen, wie trotz der zahlreichen Grausamkeiten viele Menschen die Hoffnung dennoch nicht aufgeben. Und es ist diese Hoffnung, dass Aleppo einst wieder in seiner alten Schönheit erstrahlen wird.

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Kein Sex vor der Ehe

Linda Weber sprach über ihr Leben vor und während der Ehe

Am vergangenen Dienstagabend durften wir Linda Weber bei Theologie vom Fass in Köln begrüßen und mit ihr konnten wir über die Theologie des Leibes diskutieren.

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Anstatt trocken über das Thema der Theologie des Leibes zu sprechen, hat uns Linda einzelne Aspekte anhand ihrer bisherigen Erfahrungen und Beziehungen veranschaulicht. Oft hat sie sich dabei auf das Schreiben von Papst Johannes Paul II bezogen.

Zum Schluss des Vortrags gab sie uns noch vier Punkte mit auf dem Weg:

1. Sucht euch ein gutes Ziel in eurem Leben.
2. Du hast eine wunderschöne Identität und bist Abbild Gottes.
3. Das sinnvollstes, was du in deinem Leben tun kannst ist die Selbsthingabe.
4. Ein gutes Geschenk beruht auf gutem Timing.

Anschließend stellte sich Linda den offenen und direkten Fragen der Zuhörer.


Den ganzen Vortrag findet ihr bei Soundcloud zum Nachhören.

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