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Warum glauben?

Bischof Stefan Oster sprach in Linz über Glaube und Kirche

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Bischof Stefan mit einem Teil des langjährigen Teams von TvFass in Linz

Das Kaufmann’s Café im Linzer Stadtbräu Josef war bis auf den letzten Platz gefüllt. Kein Wunder, denn nicht oft spricht bei Theologie vom Fass – einem jungen Format über Glaube und Kirche mit Gespräch und Diskussion – gleich ein Bischof, noch dazu so ein junger und in so erfrischender Weise!

Nach der gewohnt kurzen Einführung durch Gerhard Augeneder vom Linzer Theologie vom Fass Team ging es gleich zur ersten „Halben“, nämlich dem Vortrag zum Thema „Was heißt Glaube – und braucht es dazu eigentlich Kirche?“.

Witzig, praktisch und tiefsinnig brachte es Bischof Stefan auf den Punkt – nämlich dass es gerade bei diesem Thema um Beziehung geht. Er begann beim Was des Glaubens, hangelte sich gekonnt zum Wem, und von dort zum Wie:

„Wir glauben, Gott ist Person, jemand, zu man ‚du‘ sagen kann. Kann ich glauben, dass die ganze Schöpfung gewissermaßen eine Art Wohnung Gottes ist, in der sich ausdrückt? In der Schönheit und Majestät der Schöpfung drückt sich eine Person für uns aus!“

Schließlich gibt es keinen Jesus ohne Kirche – die ist nämlich die Familie Gottes. Das Kostbarste, das Jesus uns geschenkt hat, ist das Wort „Vater“, so der Bischof zum Abschluss seiner Worte, welche in die zweite „Halbe“ – nämlich eine Zeit für Fragen – überleitete.

Nach diesem interessanten Austausch gab es noch viele herzliche Begegnungen mit den Besuchern des Cafés. Danke, Herr Bischof, für ihre klaren und motivierenden Worte!

Hier kannst du die gesamte Aufnahme (inkl. Fragen) anhören. Weitere tolle Aufnahmen findest du in unserer Mediathek bzw. im Podcast!

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Günter Veit: Ein heißes Eisen


Günter Veit führt ein seit Generationen erfolgreiches Maschinenbauunternehmen mit weltweit 400 Mitarbeitern auf mehreren Kontinenten und ist seit 45 Jahren begeisterter Christ. Er spannte in seinem Impulsvortrag einen Bogen von seinen Anfängen als potenzieller Rockmusiker, das Wiederentdecken seines Glaubens, zu einer Zwischenstation als Missionar hin zum zunächst nicht geplanten Eintritt ins und die spätere Übernahme des Familienunternehmens.

„An Gottes Segen ist alles gelegen!“

Der Unternehmer aus Landsberg am Lech schilderte uns auch die eine oder andere göttliche Fügung aus dem Unternehmensalltag. Hier der ganze Vortrag mit Fragen und Abschluss (also die vollen „zwei Halben und ein Stamperl“) zum Nachhören: